DAS SYMPOSIUM


CLAUDIA LANGER
Ehemalige Inhaberin der Werbeagentur Start und Gründerin der Nachhaltigkeits-Community „Utopia"

VERBRAUCHERMACHTZENTRALE INTERNET
Wie Konsumenten sozial- und umweltverträglichere Produkte erzwingen - Konzept, Anliegen und Strategie des neuen Verbraucherportals „Utopia"

Zehn Jahre machte Claudia Langer, 42, mit ihrer Agentur Start Werbung - zu den Kunden zählten der Musiksender MTV, Burger King und der Stromversorger EON. Im Sommer 2004 verkauften Langer und ihr Ehemann Gregor Wöltje Start. Nach einem Sabbatjahr gründete die Münchnerin die Utopia AG. Das Ziel des Unternehmens: eine Community auf dem Internet-Portal „Utopia" etablieren, die für einen umweltbewussten, grünen Lebensstil eintritt. Die Zielgruppe, an die sich „Utopia" richtet, wird als LOHAS (Lifestyle of Health and Sustainability) oder Neo-Greens bezeichnet. LOHAS, das sind Menschen, die bereit sind, für weniger umweltbelastende Produkte, die unter fairen Arbeitsbedingungen entstehen, mehr Geld zu bezahlen. Je mehr Unterstützer dieser Ansatz findet, um so mehr werden Nachhaltigkeit und Ethik für die Wirtschaft zu wichtigen Verkaufsargumenten. Gerade begrüßte die Utopia-Community ihr 10.000 Mitglied. Claudia Langer sagt: „Wir sind eine NGO, die unternehmerisch tickt." Zu den rund 200 Mitstreitern, die sich als „Social Entrepreneurs" verstehen, gehören die Moderatorin Sandra Maischberger und der Schauspieler Axel Milberg.

Prinzip Nachhaltigkeit. In ihrem Vortrag spricht Claudia Langer über die Entstehungsgeschichte von „Utopia" und warum sie das Internet zur Verbrauchermachtzentrale umfunktionieren will. Gemäß dem Utopisten-Motto: „Wir fangen dann schon mal an." 

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